Skip to main content

drikkes

Bento den Spiegel vorhalten.

2 min read

Ich habe das ja schon mehr als einmal erwähnt, denke ich. Und auch, wenn es mir so vorkommt, als würde das überall im Netz passieren – zu häufen scheint es sich besonders bei Publikationen aus dem Hause Spiegel.

Jetzt wieder z.B. dieser nachgeschneiderte Artikel über den Inside-Verriß auf bento.de/. Der ist total berechtigt, keine Frage. Doch wie wird das Thema angegangen? Wir sehen ein (laut Credits) von der Autorin selbst aufgenommenes Photo. Obwohl der Artikel ganz klar auf einem Post von pinkstinks.de/ basiert. Der wird zwar im Text verlinkt, aber wer klickt das schon? Erst recht niemand, wenn sich Nike Laurenz sogar die Mühe gemacht, zum nächsten Kiosk zu latschen und das Revolverblatt Inside zu kaufen.

Fällt das schon unter Vorspiegelung falscher Ausersterhandlichkeit? Nein? Wie praktisch. Doch wenn man weiter runterscrollt, wird es noch besser. Hier ein Screenshot der Werbung unter dem Artikel:

Auf Kommentare müssen sie schon längst nicht mehr antworten. Aber ob sich "Redakteurinnen" wie @FrauNila überhaupt mal das Frontend der eigenen Webseiten anschauen, nachdem sie im Backend des CMS auf "veröffentlichen" geklickt haben?

Wahrscheinlich sind sie alle mit Ad-Blocker unterwegs, damit sie sich das Elend nicht anschauen müssen. Kann ich gut verstehen.