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drikkes

Von gestern.

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Ich finde, Habeck kann es sich leisten. Er ist ja nicht aus der Welt, gerade er nicht. Er kann immer noch via Pressemitteilungen und Parteiorganen kommunizieren. Und Interviewanfragen und Talkshoweinladungen werden kaum weniger werden, für kurze Zeit sogar eher mehr.

Das ist dann natürlich eher oldschoolige Oneway-Kommunikation, aber einen Großteil der Wähler erreicht man immer noch mit Präsenz in den etablierten Medien. Daß Mächtige Facebook und Twitter als Rückkanäle für die einfachen Bürger verstehen, ist ohnehin eine Ausnahme.

Insofern stimme ich David Hugendick bei der Einschätzung der Situation zu. Aus der Kritik an Habecks Entscheidung spricht doch zum Großteil der Frust von Digitalberatern über ihre eigene Bedeutungskleinigkeit.