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drikkes

June Mag

2 min read

Hab ich drüber in der GLAMOUR gelesen, also wirklich in – nicht auf glamour.de oder so. Wie so ein fucking Totholzbaron. (Okay, sie hat als Belegexemplar auf meinem Schreibtisch gelegen.) Die haben da geschrieben, junemag.com kein Blog ist, sondern ein Magazin. Deshalb wohl das MAG im Namen und in der URL. Clever.

Es geht um den üblichen Beautykram, die Navipunkte sind: Make-up, Hair, Skin, Nails, Duft. Das letzte Wort deutsch ist jetzt nicht so der sprachästhetische Überflieger, aber gut.

Beim Durchscrollen und -klicken wundere ich mich erst ein wenig, wie man einfach so Instagrams von Promis wie Toni Garrn und anderen Frauen nehmen kann, um seine Artikel zu bebildern. Zur Not nimmt man auch Pics von Stylisten oder so, falls man nicht direkt auf das PR-Material von Firmen zurückgreifen kann.

Denn es geht immer um Produkte, in jedem Post. Das ist die nächste Frage, die sich auftut: Wie verdient June Mag Geld? Die Site ist kostenlos zugänglich, es gibt neben Macherin Susanne Krammer noch mindestens eine weitere Autorin und das Ding ist kein 08/15-Wordpress-Theme. Klassische Online-Werbung wird auf der Website auch nicht geschaltet.

Unter nahezu jedem Artikel sind Produkte eingeblendet, man kann die Gegenstände der Berichterstattung also praktischerweise direkt nachshoppen. Aber soweit ich sehe, steht da kein Affiliate-System hinter um mit den Provisionen Geld zu verdienen. Bleibt eigentlich nur noch Schleichwerbung. Sich für Produktplatzierungen bezahlen lassen, es aber nicht als Werbung kennzeichnen.

Meine Favoriten sind bisher die Artikel über einzelne Haarfarben, am besten der über Peachy Rose Gold, der über Millennial Pink ist aber auch nicht schlecht. Lesebefehl!

drikkes

Bento den Spiegel vorhalten.

2 min read

Ich habe das ja schon mehr als einmal erwähnt, denke ich. Und auch, wenn es mir so vorkommt, als würde das überall im Netz passieren – zu häufen scheint es sich besonders bei Publikationen aus dem Hause Spiegel.

Jetzt wieder z.B. dieser nachgeschneiderte Artikel über den Inside-Verriß auf bento.de/. Der ist total berechtigt, keine Frage. Doch wie wird das Thema angegangen? Wir sehen ein (laut Credits) von der Autorin selbst aufgenommenes Photo. Obwohl der Artikel ganz klar auf einem Post von pinkstinks.de/ basiert. Der wird zwar im Text verlinkt, aber wer klickt das schon? Erst recht niemand, wenn sich Nike Laurenz sogar die Mühe gemacht, zum nächsten Kiosk zu latschen und das Revolverblatt Inside zu kaufen.

Fällt das schon unter Vorspiegelung falscher Ausersterhandlichkeit? Nein? Wie praktisch. Doch wenn man weiter runterscrollt, wird es noch besser. Hier ein Screenshot der Werbung unter dem Artikel:

Auf Kommentare müssen sie schon längst nicht mehr antworten. Aber ob sich "Redakteurinnen" wie @FrauNila überhaupt mal das Frontend der eigenen Webseiten anschauen, nachdem sie im Backend des CMS auf "veröffentlichen" geklickt haben?

Wahrscheinlich sind sie alle mit Ad-Blocker unterwegs, damit sie sich das Elend nicht anschauen müssen. Kann ich gut verstehen.

drikkes

Heidi / ho

1 min read

Sorry, aber ist die beste die Show im deutschen Fernsehen.

Die 135 Minuten lange Modelsuche generierte tolle 17,9 Prozent in der klassischen Zielgruppe, 0,5 Prozentpunkte mehr als in der Woche zuvor. Die durchschnittliche Reichweite stieg von 2,66 Millionen am ersten März-Donnerstag auf nun 2,81 Millionen Zuseher ab drei Jahren.

Solche Zahlen nach einem Dutzend Staffeln hinzulegen, ist nun wirklich nicht einfach. Aber lästert Ihr nur.

Ich sage "Chapeau!"

drikkes

10.000 Bücher eingestampft

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"Aldi-Erbin Babette Albrecht hat die Veröffentlichung des neuen Buchs der Ex-Frau von Kunstberater Helge Achenbach fürs Erste gestoppt!"

(via)

drikkes

Tweedeo of the day

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drikkes

JK

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Ich habe in der Vergangenheit nie eine Zeile Harry Potter gelesen und das auch in Zukunft nicht vor.

In der Gegenwart schreibt Frau Rowling allerdings ganz gute Sachen.

drikkes

Eigenlobbyarbeit

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Nein, das läßt der feine Herr Fitz andere machen, damit er es nur noch bequem zu retweeten braucht.

drikkes

You wish

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Als ob B. Höcke der einzige Lehrkörper in Dunkeldeutschland mit radikalrechter Gesinnung gewesen wäre. Ach ja, und örgsliches Beileid zu Deinem Nachnamen, Mario.

drikkes

Original & Kopie

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Finde die drei Unterschiede.

drikkes

Und ich bin kein Diplomat

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Die FAZ zitiert aus Trumps Zitaten. Etwa:

"Ich habe gerade einen Brief von Leuten bekommen, die mit mir nach Russland gereist sind. Sehr reiche Leute, sie sind mit mir gereist, sie sagten, du warst mit uns zusammen und ich war mit ihnen zusammen, ich war nicht mal da. Ich war weg, ich war nicht einmal da. Ich war für den Miss-Universe-Wettbewerb dort, stand auf, holte meine Sachen und ging."

Moritz hat recht. Gute Übersetzung.

drikkes

Dieses EdvardMunch'sche Schrei-Emoji als Title-Tag

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1.

Deine Mudda ist sich bewusst, dass eine von ihr verbreitete Information gerade bei Freunden als verlässlich wahrgenommen wird. Dieser Verantwortung ihren Freunden gegenüber versucht sie gerade in schwierigen Situationen gerecht zu werden – und postet deshalb nicht unüberlegt.

2.

Bevor Deine Mudda etwas veröffentlicht oder an ihre Freunde schickt, atmet sie dreimal tief durch – und sucht mindestens zwei verlässliche Quellen für die Informationen.

3.

Deine Mudda verbreitet keine Gerüchte! Sie hält sich nur an bestätigte Informationen und versucht sich von Spekulationen fernzuhalten. Deshalb hält sie sich an offizielle Stellen, an seriöse Medien und verifizierte Accounts!

4.

Deine Mudda postet, retweetet und verbreitet keine Bilder und Filme, deren Herkunft sie nicht kennt. Deine Mudda ist sich bewusst, dass derartige Nachrichtenlagen Betrüger anziehen, die mit Absicht Fotomontagen und bewusste Lügen verbreiten. Deine Mudda unterstützt dies nicht durch unvorsichtiges Weiterverbreiten.

5.

Informationen und Bilder, die im Zusammenhang mit der Tat stehen, übermittelt Deine Mudda der Polizei und macht sie nicht öffentlich. Besonders dann nicht, wenn sie die Menschenwürde der Opfer verletzen und den Tätern nützen.

6.

Deine Mudda hütet sich davor, sofort Problemlösungen zu verbreiten. Sie kennt den Reflex des „kommentierenden Sofortismus“ (Bernhard Poerksen) und folgt ihm nicht. Deine Mudda verbreitet keine einseitigen Schuldzuweisungen und gibt diesen auch durch Retweets und Zitate keine Bühne.

7.

Egal wie schlimm die Situation sein mag, Deine Mudda wird nicht in Panik verfallen und selbst dazu beitragen, dass Angst sich verbreitet. Das ist das zentrale Ziel von Terror: Angst und Hass zu verbreiten. Dem widersetzt sich Deine Mudda! Durch ihr eigenes Verhalten trägt sie vielmehr dazu bei, Social-Media-Gelassenheit zu verbreiten.

(frei nach dvg)

drikkes

VERKEHRte WELTsicht

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Das muß man auch erst einmal bringen, sich als Chef eines Autoherstellers über Traffic zu beschweren.

Aber Widersprüche scheinen für Musk ja kein Problem darzustellen. So ist er trotz Kritik an Trump nun Teil seiner 17köpfigen strategischen Beratertruppe.

drikkes

Was mir erst jetzt auffällt.

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"Dressed as concentration camp inmates, each wearing a striped uniform with the yellow Star of David sewn on, the couple glided in harmony, moving to a song from the 1997 Holocaust film 'Life Is Beautiful.' Barking dogs can be heard. The routine ends with simulated machine-gun fire and the woman, looking stunned and stricken, standing alone on the ice."

“The routine, staged on Saturday in 'Ice Age,' a celebrity ice-dancing show on Russian television, wowed the jury, who gave the performers — Tatiana Navka, a former Olympic ice skater, and her dancing partner, Andrei Burkovsky, an actor — perfect marks.”

Qoute source: Holocaust-Themed Ice Dance in Russia Draws Condemnation - The New York Times