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drikkes

OMD!

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Jetzt weiß ich auch, wo sich Richel, Stauss für ihr Corporate Design haben inspirieren lassen.

⬆︎ Vorderseite – Rückseite ⬇︎

Orchestral Maneuvers in the Dark, selbstbetitelte Debut LP, 1980. Album Artwork by Peter Saville.

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work/life balance – you're doing it wrong

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Zuerst denkt man, sie hat einen guten Punkt.

Next thing you know sind Äpfel und Birnen. Auch wenn die patriarchale Gesellschaft und die kapitalistische Wirtschaft kaum getrennt voneinander betrachtet werden können: So wird meiner Meinung nach kein Schuh draus. Filed under: hinten & vorne.

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Kampfhund

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Als erstes via Site Inspire auf die Homepage eines Dokufilms über Design aufmerksam geworden. Die selbst ist jetzt nichts Besonderes, was Style oder Content angeht – soweit bei SI nichts Besonderes.

Die angeteaserte Doku scheint aber interessant zu sein: Interviews mit mehr oder weniger Stargestaltern darüber, was für sie Design ausmacht. Den kann man sich bestimmt mal gut ansehen, erscheint in den nächsten Tagen.

Und da sieht man auf der Website, daß es thematisch passend auch eine Frontiers-Konferenz geben wird. Ein August-Tag in Stockholm mit ordentlichen Preisen. Da meinte ich die Antwort auf die Frage gefunden zu haben, was hier wen treibt – also vor allem marketingtechnisch. Er Film soll also den Event pushen, dachte ich.

Bis mir aufgefallen ist, daß hinter beidem die Agentur Doberman steht. Die läuft wohl ganz gut. Ein bißchen Akquise anläßlich des 20. Geburtstages schadet allerdings wohl nicht.

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Test

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Femme Journal

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Edition F hat der Launch der Konkurrenz vom F Mag scheinbar keine großen Probleme gemacht. Zumindest haben sie einfach weiter ihr Ding durchgezogen, während Gruner und Jahr sein ehemals eigenständiges MeToo-Produkt mittlerweile als freche Rubrik der Brigitte eingemeindet hat.

Die Imitationsbestrebungen sind damit aber noch nicht beendet. So versucht man jetzt, der Female Future Force des (naja) Originals ebenfalls mit einer Eventisierung hinterherzukommen. Was die in Berlin machen, können wir in Hamburg auch.

Der Job/Business-Sektor allein reicht aber nicht. Mit einer "Shopping Card" auf einzelnen Ausgaben will man auch in puncto Konsum mitspielen. Klingt irgendwie bekannt? Die Glamour aus dem Hause Condé Nast ist da inzwischen schon weiter.

Es ist sicher nicht verkehrt, in Zeiten sinkender Auflagenzahlen auf Kompensationsmöglichkeiten in Ergänzung zu Print zu setzen. Ob solche Brigitte-Projekte allerdings die Zukunft des Qualitätsjournalismus darstellen? Mein Lieblingszitat aus oben verlinktem Horizont-Artikel:

Und im Digitalen vermarktet man nun das Bewegtbildformat Facebook Live einmal im Monat mit – gekennzeichnetem – Product Placement im Rahmen crossmedialer Pakete. Hier fungieren zwei junge Redakteurinnen als mittlerweile reichenweitenstarke Inhouse-Influencer.

Das muß man sich auf der Zunge zergehen lassen: "junge Redakteurinnen" fungieren als "Inhouse-Influencer". Für mich eine pulitzerpreisverdächtige Formulierung.

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Nistpelze

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- Gott schürfwundert nicht

- Gottes kleine Farm

- tbc

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Was Lenz sagt.

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drikkes

Keine Neueinwahlen

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Und zwar für die Leute, die dachten, sie könnten mit dem Thema etwas reißen. Sorry, aber Fortschritt passiert nun mal einfach und wird nicht verordnet.

Aber das sage ich ja schon etwas länger.

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Hipster Maja

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»In einem unrasierten Land, vor gar nicht allzu langer Zeit, war eine Biene bei Early Adoptern sehr bekannt, von der schrieben Blogs weit und breit.«

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Alles für die Einstreamquote

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Erst so.

Dann so.

Und nun?

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Playlist Nr. 3

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...ist gleichzeitig auch meine letzte Klobeschallung bei Düsseldorf.

Auf Wiederhören!

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Whoa.

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June Mag

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Hab ich drüber in der GLAMOUR gelesen, also wirklich in – nicht auf glamour.de oder so. Wie so ein fucking Totholzbaron. (Okay, sie hat als Belegexemplar auf meinem Schreibtisch gelegen.) Die haben da geschrieben, junemag.com kein Blog ist, sondern ein Magazin. Deshalb wohl das MAG im Namen und in der URL. Clever.

Es geht um den üblichen Beautykram, die Navipunkte sind: Make-up, Hair, Skin, Nails, Duft. Das letzte Wort deutsch ist jetzt nicht so der sprachästhetische Überflieger, aber gut.

Beim Durchscrollen und -klicken wundere ich mich erst ein wenig, wie man einfach so Instagrams von Promis wie Toni Garrn und anderen Frauen nehmen kann, um seine Artikel zu bebildern. Zur Not nimmt man auch Pics von Stylisten oder so, falls man nicht direkt auf das PR-Material von Firmen zurückgreifen kann.

Denn es geht immer um Produkte, in jedem Post. Das ist die nächste Frage, die sich auftut: Wie verdient June Mag Geld? Die Site ist kostenlos zugänglich, es gibt neben Macherin Susanne Krammer noch mindestens eine weitere Autorin und das Ding ist kein 08/15-Wordpress-Theme. Klassische Online-Werbung wird auf der Website auch nicht geschaltet.

Unter nahezu jedem Artikel sind Produkte eingeblendet, man kann die Gegenstände der Berichterstattung also praktischerweise direkt nachshoppen. Aber soweit ich sehe, steht da kein Affiliate-System hinter um mit den Provisionen Geld zu verdienen. Bleibt eigentlich nur noch Schleichwerbung. Sich für Produktplatzierungen bezahlen lassen, es aber nicht als Werbung kennzeichnen.

Meine Favoriten sind bisher die Artikel über einzelne Haarfarben, am besten der über Peachy Rose Gold, der über Millennial Pink ist aber auch nicht schlecht. Lesebefehl!