Halloween

I Got 99 Problems But A Witch Ain’t One - zumindest nicht, solange die Hexe keins dieser Kostüme trägt. Ich persönlich finde Karneval ja schon gruselig. Manchmal schaffen es Links tatsächlich, hier in meinem Wordpress-Backend fast ein Jahr vor sich hin zu schimmeln. Und auch, wenn ich nun so gar kein Fan von Halloween bin, ist es wenigstens ein guter Anlaß, den Kram mal gesammelt rauszuhauen. Auf nerdcore.de/ beispielsweise der Hinweis auf die Harlem-Fotoserie von Amy Stein. Oder der Tipp zur Serie Pumpkin Heads von Dana Lauren Goldstein auf stylespion.tumblr.com/. Und den aktuellen Snickers-Spot finde ich trotz des Themas großartig.

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Wenn einen die Rundreiselust packen sollte, dann wäre Halloween auch der perfekte Zeitpunkt, um so etwas wie eine Tour zu den Gräbern verstorbener Punkrocker zu veranstalten.

Projekt Rom

Ich habe noch nie zuvor in meinem Leben Photoshop oder so etwas Ähnliches benutzt. Bis heute. Danke für diesen Hinweis, Kacper. Mit dem dazugehörigen Tutorial auch für Dummies wie mich benutzbar.

Es geht um Geld

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Leadzte Worte

instagr.am/ ist völlig zurecht in aller Munde. Glückwunsch also auch von mir zu mittlerweile über 100.000 Downloads aus dem App-Store. Diese kleine Anwendung verbindet auf gelungene Weise das Verfeiner- und -filterungsprinzip bekannter Kameraapplikationen für das iPhone mit einer twitterähnlichen Sozialmedialisierung, inklusive Streuung zu anderen, eben den üblichen Webservices. (Man findet mich dort wie immer unter dem Usernamen drikkes.) Nur eins habe ich nicht gecheckt: Wenn man so eine einzelne Instagrammatik einmal unverzweigt losgeschickt hat (ohne Weiterleitung zu Facebook, Foursquare, Flickr, etc.), dann gibt es keinen Weg, nachträglich noch die URL rauszubekommen, oder? Weshalb ich folgendes Bild noch einmal mit Camera+ aufgenommen habe.

Tip Top

“Neuer Auftritt, bewährte Qualität” steht auf dem Aufkleber. Auf der Flasche, deren Redesign man wohl guten Gewissens eher als retro denn als future bezeichnen kann. Und grenzt sich damit sowie mit der Verwendung eines doch recht angestaubten “tip top” auf dem Label angenehm von den ansonstigen hygienebranchenüblichen Supermegadies und Tausendphasendas in trendzyklisch wechselnden Konsistenzen ab. Von diesem fruchtbar furchtbar anrüchigen Obst- und Gemüseolfakterror ganz zu schweigen. Und wenn man solch todsichere Hinweise auf den Verpackungen beachtet, stehen die Chancen gar nicht schlecht, auch den morgigen Tag zu überleben.

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Höllehöllehölle

Diesen ganzen Morgen auf dem Schienenweg zur Arbeit Hell Yes von Beck im Repeatmodus gehört. Also ungefähr eine Dreiviertelstunde von der Haustür zum Bürostuhl, macht bei einer Liedlänge von 3:17 min:sek etwa 14 Durchläufe. Kurz nach der Rheinüberquerung ist mir dann aufgefallen, daß sich dieser ziemlich kryptische Text bestimmt gut in einer automatisierten Übersetzung machen würde. Und tatsächlich, translate.google.de/ hat mich nicht enttäuscht. Hier das komplett unbearbeitete Ergebnis:

Auf der Suche nach meinem Platz Am Fließband Fake Preise Risin aus dem bombholes Skeleton Jungen hochgespielt auf lila Smoke Blow Ringe aus der ganzen Disco Geldscheine verbrennen wie gebrochen Ausrüstung Lookin für Obdach nachstellen Ihre Position Gedankenkontrolle Geist geschrieben Geständnisse Zwei Dimensionen stumm den Kopf nach unten Duck Don't Look Now Unternehmen Raketen Power ist schlüpfrig rent-a-Cops beobachten Makin ihre Träume aus Pappmaché Cliche verschwendet hassen Geschmack getestet

Hell yes I’m Movin diese Weise bin ich doin dieses Ding (Bitte genießen) Hell ja, ich bin es auf turnin Ich bin meine Beine Hölle workin ja Ich bin Ihnen callin heraus, dass ich meine Platten switchin bin (Bitte genießen) Hell yes Ich bin am Boden mein Beat ist richtig cleanin

Gestreckten bis an die Grenze Aufmerksamkeitsspanne Snap wieder zurückziehen Zusammenbruch in Lachen Titel Noise Antwort Beifall und Händeklatschen Schleusen zu öffnen, um den Klang des Regenbogens Sollbruchstellen am Rande des sinnlosen Fools gesalbt, um die Anhänger Fanfare Suchen Sie nach dem Gemeinsamen nicht oberflächlich Code Red Cola Krieg Konformität Krise Oberflächliche Idole Umschreiben ihre Bibeln Mit Magie Marker läuft aus ihrer Tinte Lebt in Weiß aus Schalten Sie das Licht aus Faxgerät Hymnen nimm deine verdammten Hände

Hell yes I’m Movin diese Weise bin ich doin dieses Ding (Bitte genießen) Hell ja, ich bin es auf turnin ich meine Beine workin bin Hell ja, ich bin Ihnen callin heraus, dass ich meine Platten switchin bin (Bitte genießen) Hell yes Ich bin am Boden cleanin Meine Beat ist richtig

(Ich mag deine Bass) Ja (Ihr Beat ist schön) Ja

Hell yes Hell yes Hell yes Hell yes Ja

Lesestoffel

Eine gute Ergänzung zu dem noch ziemlich frischen “Ich lese gerade”-Widget in meiner Sidebar sind die Fragen, auf die ich eben im letzten Blogpost bei dondahlmann.de/ gestoßen bin. Also habe ich mal so auf die Schnelle geantwortet:

1. Das Buch, das du zurzeit liest Douglas Coupland, Generation A

2. Das Buch, das du als nächstes liest/lesen willst Eigentlich liegt auf dem Nachttisch schon Einsamkeit und Sex und Mitleid von Helmut Krausser bereit, aber vielleicht bestelle ich ja doch den Herrndorfs Tschick.

3. Dein Lieblingsbuch Thomas Pynchon, Die Enden der Parabel

4. Dein Hassbuch Alles von Paulo Coelho, ungelesen.

5. Ein Buch, das du immer und immer wieder lesen könntest Eigentlich lese ich aus Prinzip kein Buch ein zweites Mal. Eine Ausnahme habe ich mal bei Dostojewskis Schuld und Sühne gemacht, nachdem die Neuübersetzung von Swetlana Geier unter dem Titel Verbrechen und Strafe herausgekommen ist.

6. Ein Buch, das du nur einmal lesen kannst (egal, ob du es hasst oder nicht) Unmöglich ist ein starkes Wort, aber ein zweites Mal würde ich mich bei der Lektüre des kompletten Rougon-Macquart-Zyklus' von Emile Zola schon äußerst schwer tun.

7. Ein Buch, das dich an jemanden erinnert Arno Schmidt, Seelandschaft mit Pocahontas (also nicht an die titelgebende Indianerhäuptlingstochter)

8. Ein Buch, das dich an einen Ort erinnert Kein komplettes Buch, aber eine Kurzgeschichte: Hemingways Schnee auf dem Kilimandscharo wird mich immer an Paris erinnern.

9. Das erste Buch, das du je gelesen hast Jens geht nicht verloren von (Autor mußte ich nachgucken) Volker W. Degener

10. Ein Buch von deinem Lieblingsautoren/deiner Lieblingsautorin William Gaddis, JR

11. Ein Buch, das du mal geliebt hast, aber jetzt hasst “Hassen” ist übertrieben. Sagen wir, ich fand Hermann Hesse noch nie wirklich gut und seitdem hat sich das Verhältnis noch zusehends verschlechtert.

12. Ein Buch, das du von Freunden/Bekannten/… empfohlen bekommen hast Zwei Freunde haben mir mal zu ein und demselben Geburtstag (ich bin irgendwas um Mitte zwanzig geworden) beide J. D. Salingers Der Fänger im Roggen geschenkt. Sie meinten, das müsse man kennen, auch wenn ich damals bereits zu alt für das Buch gewesen sei. Sie hatten recht.

13. Ein Buch, bei dem du nur lachen kannst Thomas Kapielski, Sämtliche Gottesbeweise

14. Ein Buch aus deiner Kindheit Die Burg Schreckenstein-Reihe von Oliver Hassenkamp. Leider.

15. Das 4. Buch in deinem Regal von links Eugen Egner, Aus dem Tagebuch eines Trinkers. Das letzte Jahr

16. Das 9. Buch in deinem Regal von rechts Heiner Müller, Krieg ohne Schlacht

17. Augen zu und irgendein Buch aus dem Regal nehmen Homers Ilias in der Übersetzung von Raoul Schrott

18. Das Buch mit dem schönsten Cover, das du besitzt Cover, schwierig. Aber von der gesamten Aufmachung her - Typo, Papier, Einband, etc. - mit ziemlicher Sicherheit die gebundene US-Erstausgabe von Ethan Hawkes Ash Wednesday; allein der Seitenschnitt <3.

19. Ein Buch, das du schon immer lesen wolltest Arno Schmidt, Zettels Traum (steht auch bereits seit Längerem im Regal…)

20. Das beste Buch, das du während der Schulzeit als Lektüre gelesen hast Ein Theaterstück: Schillers Wilhelm Tell

21. Das blödeste Buch, das du während der Schulzeit als Lektüre gelesen hast Adalbert Stifter, Der Hagestolz

22. Das Buch in deinem Regal, das die meisten Seiten hat Marcel Proust, Auf der Suche nach der verlorenen Zeit

23. Das Buch in deinem Regal, das die wenigsten Seiten hat Wahrscheinlich eine übel zusammengeschusterte, unvollständige Sammlung der Erwerbsregeln der Ferengis. Natürlich erschienen bei Heyne.

24. Ein Buch, von dem niemand gedacht hätte, dass du es liest/gelesen hast Diverse, Die Bibel

25. Ein Buch, bei dem die Hauptperson dich ziemlich gut beschreibt Albert Camus, Der Fall

26. Ein Buch, aus dem du deinen Kindern vorlesen würdest James Krüss, Mein Urgroßvater und ich (✔)

27. Ein Buch, dessen Hauptperson dein „Ideal“ ist Naja, ideal… Der grüne Heinrich von Gottfried Keller ist schon ein ziemlich korrekter Typ.

28. Zum Glück wurde dieses Buch verfilmt! Hunter S. Thompson, Fear and Loathing in Las Vegas - und sei es nur deshalb, weil ich dadurch ein paar Jahre früher als wahrscheinlich sonst mit seinen Werken in Berührung gekommen bin.

29. Warum zur Hölle wurde dieses Buch verfilmt? Harry Potter (as in: “Warum zur Hölle wurde dieses Buch geschrieben?)

30. Warum zur Hölle wurde dieses Buch noch nicht verfilmt? Again: William Gaddis, JR (Aber will ich das?)

31. Das Buch, das du am häufigsten verschenkt hast Keine Ahnung, aber als Autoren halten sich wohl Henning Mankell (Geschenk für Männer) und Isabel Allende (Geschenk für Frauen) in etwa die Waage. Jetzt könnt Ihr mich einen Sexisten nennen.

heimlichter

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Treppe runter, aus der Tür, dann rechtslinksrechts, Zigarette anzünden, wieder zweite rechts. Aufpassen, daß einem die Zweige ihr nochgrünes Blattwerk nicht ins Gesichtsfeld verästeln. Der Linkskurve um diesen runden Betonklotz folgen, geradeaus auf die Bahnhaltestelle zu. Logan’s Run.

Jetztgleichsofort und auf der Stelle. Home, unofficial. Ohne Warteschleife.

Plopp

Ich habe ja immer schon ein Bild im Kopf. Oder zweinerseits, andererseits. Muß sich ja nicht gleich in deckungsgleichen. Wo man sich ja gar nicht hinter dem ein oder anderen Ei verschanzen kann. Vor allem, wenn man keine hat. Bildlich gesprochen.

Aber da heißt nichts so, wie es gekocht wird. Oder so. Fehlt noch der Hinweis auf das Internationale Film & Fernsehfestival Köln vom 26.09. bis 01.10. Der Preis geht an David Lynch.

Dunkelkrämer

Schatten. Einen Schatten haben. Beschattet werden. Also quasi verrückt gemacht. Paranoia. // Anderes Thema.

die freischreiber nannten die podiumsteilnehmer im program „Diskutanten“. ob alice schwarzer auch gerne diskuonkel gesehen hätte?
Viele kennen es schon, einige vielleicht noch nicht. Auch ohne in die technischen Details zu gehen: zeit.de/ hat da ein beeindrückendes Schaubild zu rechter Gewalt gezimmert. In Deutschland, in HTML5.

Pimp The Timp - Ach ja, Kölner, Ihr habt noch mehr Termine. #plan10

Perück/wärtsgang

Gentrification Battlefield // Per Rückwärtsgang navigieren. Etwas durch den Spiegel in Auge behalten. Aufpassen, daß Scheuklappern nicht zum Handwerk wird. Ich habe da mal ein paar Fragen beantwortet. (Das Tagesschau-Archiv ist wieder online, wenn auch natürlich nicht ganz legal.)

Naja. Was @Lykke_Li selbst von Ihrem Kurzfilmauftritt bei Moses Berkson hält, kann auf ihrem Blog nachgelesen werden. Die Musik stammt, klar, auch von ihr.

ffff

Wir haben Stihl. Und (deshalb) geht es jetzt gleich für ein Wochenende nach Brüssel. Absteige, schöne Aussichten. Alles Halsabschneider.

Via spex.de/ eben auf das neue Video von Amon Tobin gestoßen; zurecht gefeiert. Toll, wenn es zum 20. Labelgeburtstag von Ninja Tunes noch Gratismusik dazugibt. (Okay, Schönheitsfehler: Man muß den Amazon mp3-Downloader installieren.)

Muß das sein?

Absolute Begonier

Die obige Präse findet sich auch auf slideshare.net/; erstellt worden ist sie mit 280slides.com/. Im Grunde besteht dieser Post auch nur aus zwei Feature-Tests. Aufhänger für deren Inhalt ist diese Webseite. Dort steht zu lesen, aus der Blumensprache übersetzt bedeutet die Begonie “Ganz lieb umsorgen will ich Dich”. Also Obacht im Floristikhandel. Wegen medium und message und so.

[mappress]

Vom Leben gezeichnet: Welcome to the Touchscreen Haters Club. Weil man Comics durchaus philosophisch betrachten kann.

reingelegt

So eine gemachte Bettfertigkeit.

www.youtube.com/watch

Via @blacktar bereits vor einigen Tagen auf diese Ankündigung gestoßen. Googles Community-Plattform Orkut hat jetzt also die Möglichkeit, seinen Freundeskreis - oder besser: sich für seine Freundeskreise - aufzuspalten. Abgesehen davon, daß Orkut (in Deutschland) wohl kaum derart verbreitet ist, läuft das dem allgemeinen Trend zur Authentisierung im Netz (jaja, wir alle spielen Rollen - auch in echt) ziemlich zuwider.

Richtig meta: Marcel Weiss auf neunetz.com/ über einen Hinweis von Robin Meyer-Lucht auf carta.info/ über wiederum einen Artikel von Norbert Bolz in der Süddeutschen Zeitung.

Hingabelstapler

Ich werde nicht auch noch meine Meinung zum leidigen Thema Google Street View beisteuern. Da haben sich nun wirklich bereits genug Leute den Mund drüber fusselig geredet und die Finger wund geschrieben. Kann ich auch nicht ansatzweise hier alle verlinken, also lasse ich es ganz. Aber wer schon einmal wissen möchte, was nächstes Jahr bei der großen Volkszählung so alles abgefragt werden soll, der kann sich das Musterformular hier (pdf) anschauen.

Bis jetzt 110 Seiten indirekte Rede. Kein Satz ohne Konjunktiv. Konsequente Kleinschreibung. Auch wenn ich bis jetzt nur etwas über die Hälfte gelesen habe, empfehle ich die Lektüre des Buches die alarmbereiten von Kathrin Röggla. In der Sidebar dieses Blogs (sichtbar auf der Startseite, nicht bei einzelnen Artikeln) kann man seit gestern sehen, welches Printprodukt ich momentan konsumiere. Weil lesen wichtig ist. Und ja, als Amazon-Werbewidget. Vielleicht interessiert das den einen oder die andere.

neuer artikel

Seltsammmlerstücke // This document is strictly confidential. Denn eigentlich wollte ich gar nicht wissen, was Elena Lange so macht, wenn sie sich nicht zur Frontfrau stellisiert. Von der neuen Platte erwarte ich dann auch einfach nicht viel. Und was soll ich hier erzählschreiben von früheren Tollfindereien wie etwa einem Konzert von Parole Trixi in verdammtnochmal Remscheid.

Ich bin mit einem damaligen Kumpel, dessen Cousine in dieser Kapelle oder der Vorband TGV ein 4 bis 6seitiges Zupfinstrument gespielt hat, von Bochum aus hingefahren. Ganz so genau weiß ich das gar nicht mehr, denn in diesem Provinzjugendheim ist während des Gigs wenig los gewesen, also haben L. und ich den Mädels im Backstagebereich das Bier weggesoffen. Eigentlich kann ich mich, was diesen Abend betrifft, nur noch an die Präsenz von Elena Lange erinnern.

Oder das eine Jahr (2004?), als Frank Castorf Intendant der Ruhrfestspiele gewesen ist. Jedenfalls hat es dort Schorsch Kameruns Show The Golden Age Of Punk And Working gegeben, in der Elena Lange neben Sepp Bierbichler auf der Bühne gestanden hat. Ein zweites Mal hat es ja nicht gegeben. Castorf ist damals nach nur einer Runde als Festspielchef in Recklinghausen geschasst worden. Schade.

Nein, von Fukui erwarte ich wirklich wenig Heldenhaftes.

Die Verrummelsnuffisierung weiter Teile Ostarschiens schreitet rapide voran. Restholz auf dem Posten. Bettbezügigkeiten, Haare und Wunden offen. “Sie könnten mal Computertomographie 2.0, wegen Vernetzung und so.” Fischer, Fischer, wie tief ist das Wasser?

Shelley Jackson has invited participants to have one word (in classic book font) tattooed anywhere on their bodies. That word will be from the story titled Skin, and the full text of the story will never be published. It's up to the participants to find each-other and compile the story, if they're so interested. Less than 2 months after putting out the call for participants, nearly 1800 have already signed up. The piece has 2,095 words.

via // Wenn man sich den Witz mit der blassen Hautfarbe und dem schwarz auf weiß geschrieben spart, dann kommt man auf ein paar anschlußfähige Gedanken zu medialer Halbwertzeit zwischen “Das Internet vergisst nie.” und “Nichts ist so uninteressant wie die Zeitung von gestern.” Aber da haben sich schon schlauere Leute als ich den Kopf drüber zerbrochen. Auf jeden Fall ist stets Vorsicht geboten, denn bloß weil etwas gedruckt wird, ist es noch lange nicht wahr.

Ausgelutschte Hitlervergleiche - siehe auch: “dumm wie Brot”; Selbstverständnis in Anführerzeichen. Aber kann ja nicht jeder so clever sein. Deine stufenlose Treppenhäuslichkeit hat Musik getippt.