Open Internet Petition
Ich habe die europäische Petition für ein freies Internet unterzeichnet. Solltest Du auch tun. Und fallst Du kein Englisch kannst, dann ist der Text auf netzpolitik.org/ auch auf Deutsch nachzulesen.
Geld, mal wieder
Ich habe schon vor einiger Zeit über die neueste Aktion der Chapman Brothers gebloggt, wobei sie im Antlitz der Queen etwas verzeichneten. Heute läuft mir auf boingboing.net/ dieser alberne Spaß über den Weg.
Mal wieder eine Antwort auf das Internet-Manifest, von dem ich ja nun alles andere als begeistert bin. Aber solange die Kritiker Derartiges zum Besten geben, …
10. Meinungsfreiheit verkommt … … ohne professionellen Journalismus zum Blabla.... und dann selbst nichts als die abgedroschensten Allgemeinplätzchen zusammenbacken können, - ach, solange lohnt es sich noch nicht einmal, sich darüber aufzuregn. Ich möchte ein e! kaufen.
File under ‘Traufe’: Saul Taylor on monocle.com/ about art or ad.
Spitzenidee
Ambient - ein schreckliches Wort. Bei der unten abgebildeten Außenwerbung frage ich mich allerdings, ob Toblerone wirklich den vorhandenen Fahrradständer benutzt oder ihn nicht gleich samt der Verkleidung dort platziert hat. Aber letztlich auch egal, die Idee jedanfalls ist gelungen, finde ich.
(via ffffound.com/)
Dia Amis sind auch beim Thema Bloggen/Werbung mindestens einen Schritt weiter als wir hier, wie die nytimes.com/ berichtet.
Matireal
theonion.com/ verkündet das Ende aller Pepsi-Werbung.
Dabei hat Werbung Zukunft.
Die deutsche Politik mit Marketing-Begriffen erklärt.
Viel versprechend: blogjournalisten.com/
Der Elektrische Reporter zum Thema Online-Journalismus. Und Geld.
Trotsky: the graphic novel (via nerdcore)
Zweimal zweckentfremdete Einkaufswagen: Stuhl und Fahrwerk.
Ein offener Brief an IKEA sein Chef.
Hinterhergeschickt: Warum ich Manufactum hasse.
New York, I Love You (trailer)
So. Wochenende.
Die Richter und ihr Henker
Mal ganz langsam:
Mit diesem Tweet hat alles angefangen. Die Einladung konnte ich nicht ausschlagen.
S&F macht allerdings alles noch schlimmer:
Nicht, daß sie sich im Ton vergriffen hätten, sie haben ihre Antwort einfach an den komplett falschen Twitterer adressiert.
Der Angesproche ratlos, aber wenigstens schön schleimig. Und den Werdersprech scheint er auch zu beherrschen. Die Vodafone-Agentur bemüht sich um Richtigstellung.
Also Korrektur. Rennt man bei mir offene Türen ein.
Unterhaltung. Jemand hat sich amüsiert:
Davon distanziere ich mich aufs Allerschärfste. S & F ist keine Hure. Aber patzig werden?
Antwort.
Hype, Hype, hurra!
Was wir auf Flughäfen fühlen? Ich dachte, da wird nur gerollfeldtwitpict. Aber dem Staat wäre natürlich lieber, wenn wir da mit einem flauen Gefühl im Magen rumtapperten. Diese ganzen Kontrollen und Durchleuchtungen sollen vielleicht einer verbesserten Sicherheit dienen, aber man wird ja gerade erst dadurch auf potentielle Gefahren aufmerksam gemacht. In Wirklichkeit verunsichert man die Leute durch diese Präsenz. Aber das ist gut, dann sind sie schön duckmäuserisch. Glückliche Menschen konsumieren auch weniger in den Überhaupt-nicht-mehr-Duty-Free-Shops.
Die Kirche mal wieder. Und der Schäuble. Ganz geheuer ist denen ihr eigenes Tun wohl auch nicht, denn ich unterstelle ihnen einfach mal, daß sie insgeheim hämisch grinsen, bevor sie sich öffentlichkeitswirksam echauffieren würden, daß sie zielstrebige Beata aus dem ersten Link immer noch keinen Kerl abgekriegt hat. Wo bleibt denn da die Menschlichkeit?
Nur keine Aufregung. Ich zumindest stell' mich erst einmal nicht an. Liegt vielleicht auch daran, daß ich beim Wort “worry” stets an diesen Clip/Song denken muß - Gutelaunegarantie. Solche Verknüpfungen sind allerdings nicht immer von Vorteil: Das “Gespür” beispielsweise bringe ich sofort mit einem bestimmten Bestseller in Verbindung, in welchem Kontext mir der Ausdruck auch begegnen mag. Niederschlagend, oder?
Schinkendübel
Darauf warte ich gespannt. (via) Nicht nur, weil am Ende des untigen Videos ein “Yeah!” in Zeitlupe zu vernehmen ist.
Das wird Geschichte machen. Woanders? Ihr kennt das ja: Wein, Schläuche und die dazugehörigen Adjektive. Welches Tier beißt sich noch gleich in den eigenen Schwanz? Überall auch ja, kann ich mich nur anschlüsseln. Quasi Staatsbetriebswagengeheimnis; was wiederum schade ist, denn ich bin gerne folgsam gewesen. Also mach was draus, DB!
Das darf man nicht verpassen. Ich bin unter die Feedreader gegangen, finally. Zumindest ist es ein neuer und ernstergemeintererer Versuch, nachdem die ersten beiden (Google Reader classic und Netvibes) in zwei “mark all as read”-Massakern gescheitert sind. Das diesmalige Instrument sieht ganz praktisch aus. Könnt Ihr ja auch mal probieren, weil ich neben diesem Blog hier jetzt auch auf sounds-like-me.com/ zu lesen bin. Wäre nett, wenn Ihr da mal vorbeischaut.
l.a.t.f.h.
Kamin. Und nichts dahinter. Also Ansicht von so schräg, kann man wohl kaum als Profil bezeichnen. Zeichnen Schongang nicht. Und ein Stilleben wird Erstgeborenenrecht sowieso nicht draus. Erbfolge, Erbsenfollowing. Dann wird mit großem Glockenanhang plötzlich ausgerufen “Kaltschaummatratzen is king!” - Hallelujah, die neueste Sandale ist gefunden.
Zurückspulen // Okay, zuerst hielt ich es auch für nicht mehr als eine Weitere Witzige Website. Dann habe ich diesen Artikel auf adbusters.org/ gelesen. (Dazu damnext mehr.) Für heute muß deaser Teaser genügen. Ey Liste, I got work to do.
Etymonologisch, labern was das Zeug hält. “Was?” Die Dinge hergeben, kein Erdbeben. Hof(f)berichterstattung kommt jetzt von Hoffen. Bis etwas abfällt, aber die Realität irgendwo zwischen/Nischen Avantgarde und Mainstream sieht im Netz doch wohl eher so aus. Zum Glück. Erst wenn der Hype um so etwas dabei herauskommt, dann stehen wir (wer?) wirklich vor Neuen Problemen 4.
Zu diesem Manifest wollte ich doch eigentlich nichts sagen. Was geht mich das an, bin ich Journalist? Ist doch albern, halbherziger Kinderkram. Ich bin höchstens noch verwirrter. Verzerrter.
Kracher der Woche für mich: Auf der kommenden Frankfurter Buchmesse wird es eine Veranstaltung mit dem Titel Von der Musikindustrie lernen geben. Prof. Dieter Gorny wird selbstredend anwesend sein.
Superqual, ja
Nicht amerikanische, sondern dieses Mal kanadische Wissenschaftler wollen herausgefunden haben, daß “geistige Anstrengungen und emotionelle Aufgaben” laut einer aktuellen Studie “die selbstregulierende Fähigkeit verbrauchen, Sport zu treiben.” Ob die Begrenztheit der menschlichen Willensstärke aber eine bahnbrechend “neue Erkenntnis” ist, sein mal mindestens dahingestellt. (Genau da.) Immerhin soll sie trainierbar (sic!) sein.
Von wegen Qual. Wer nach dem letzten Staatsakt dieses Superwahljahres sich immer noch nicht genug entscheidungsgefreut hat, dem sei Wer ist dir lieber? ans Zweiherzkammernsystem gelegt. Das Abstimmungen im Netz scheinbar vielen Leuten Spaß machen, ist ebenfalls keine aufregende Neuigkeit. Nun beschließt auch der “Social Media Guide” Mashable, mit dem zweiten Vergleichspoll in Serie zu gehen. Und ist damit bestimmt nicht das letzte Glied in einer nicht endenden Wahlkette. Ob Portale wie web.de und t-online.de oder Zeitungsseiten von bild.de bis zeit.de - alle lassen sie zu mal mehr, mal weniger sinnvollen Fragen die User ein paar Kästchen klicken. Das wirkt schön interaktiv und ist damit so richtig trendresistent. Keine Frage.
Jeder nur 1000 Kreuze
Im Gegensatz zu langwierigen Umfragen aus der Marktforschungsabteilung, die als Gewinnspiel daherkommen und doch nur an die Userdaten wollen, sind diese Abstimmungen echte One Click Wonder. Google spuckt beim Suchbegriff “Umfrage erstellen” 4.610.000 Treffer aus. Bei Wordpress ist ein solches Tool bereits integriert, ich habe es auf meinem eigenen Blog auch schon einmal benutzt, als ich mich Zuge eines Redesigns nicht für ein Theme entscheiden konnte. Für die zwitscherschnelle Meinungsbildung unter seinen Followern gibt es Twittpoll. Und wenn man für mehrere Leute einen gemeinsamen Termin finden muß, dann ist Doodle dafür ein gutes Hilfsmittel.
Über weitere Links zu diesem Thema in den Kommentaren würde ich mich freuen. Für alle, die sich ungnädigerweise nicht entscheiden wollen oder können, gibt es ja noch den Cyborg Pirate Ninja Jesus. Der sieht auch ziemlich fit aus.
keine LiebLinks
Fast alles Aufreger heute. Oder gestern. Da kann der Leser sich über diesen Blogpost von mir gleich mitaufregen.
bild.de/ macht aus Twitter und Facebook natürlich gleich einen sensationellen Kampf und bügelt auf Konfrontationskues.
Wer hätte das gedacht?
Klassiker, viel zitiert, aber muß man auch mal sehen.
Inspiration zwischendurch.
Die “über Parteien” haben immer recht.
Soviel zu: Früher war alles besser.
taz.de/ bringt Bedenkenswertes zum newest manifesto in town.
Gesöhnungsversuch, bildlich versprochen:
Item Abuse
“Holy Shit!” - Das trifft es schon ziemlich gut. Ich habe als Teenager früher auch Super Nintendo bis zum Abwinken gespielt. Besonders Super Mario Kart, ich würde sogar sagen über mehrere Jahre täglich. Wir sind wirklich verdammt gut gewesen; so gut, daß mir und meinen Freunden sogar einmal angeboten worden ist, in Venlo um 100g-Dopeplatten zu fahren. “Wir treten als Eure Sponsoren auf und sorgen für den Einsatz, keinerlei Risiko für Euch." - Das ist uns als 15jährige Bubis, die ab und an mal einen Joint oder eine Hookah geraucht haben, dann doch zu heiß gewesen. Wir haben dankend, wenn auch mit stolz geschwellter Brust, abgelehnt.
Beim Spiel Super Mario World kann ich auch was, habe ich bisher gedacht. Bis ich heute Morgen dieses unglaubliche Video gesehen habe. Es ist zwar ein Fake (ein sogenannter TAS), aber nichtsdestotrotz mehr als beeindruckend. Aber das kann wohl nur jemand verstehen, der in seiner Jugend so dermaßen gamesüchtig wie meinereiner gewesen ist. Gibt es dieses Level überhaupt?
Wenn man so ein langweiliges Blog schreibt, ist es kein Wunder, daß es niemand liest. Das dachte Burda sich in einem anderen Fall wohl auch. Die halten sich wohl für clever und alle anderen für doof. Der gesamte Verlag wird ab jetzt von mir boykottiert. (Nicht, daß ich vorher auch nur eine Publikation aus ihrem Hause annähernd regelmäßig gelesen hätte…)
biz de
Das ist Deutschland. Soviel zu JAKO, der Sportartikelhersteller hat sich endlich geäußert. Bitte auch auf die dort verlinke Presseerklärung klicken und den Grad der öffentlichkeitsgerechten Verlogenheit bitte selbst einschätzen. Dagegen unbestreitbar gut ist die neue Folge von elektrischer-reporter.de/ zum Thema Web-Wahlkampf. Passend dazu, falls ihn auch nur einer nicht kennt: der Wahl-O-Mat der Bundeszentrale für politische Bildung.
Who’s heard? Who’s nerd?
Das Maul aufreißen wie am Stammtisch, aber dann ernstgenommen werden wollen wie der etablierte Journalismus. Ich will hier ja nicht von den Klowänden anfangen, aber ich denke, leider muß man sich als Blogger (noch?) zumindest tendenziell für eine der beiden Seiten entscheiden. Daß es diese Skala überhaupt gibt, finde ich ja auch blöd.
The great Saunator - Mach’s Dir bequem. Oder heul doch.
Bei der Werbung unten (via) bin ich mir ja nicht so sicher, ob sich neben den Gelegenheitsrauchern noch andere von dieser Anzeige im erwünschten Sinne angesprochen fühlen. Völlig subjektiv: Mich als starken Raucher läßt es eher auf die Zielgruppe herabsehen und bestärkt mich so darin, mir erst einmal bewußt eine neue Zigarette anzustecken. Aber wahrscheinlich liege ich daneben, weil kaum jemand sonst so überzeugt wie ich diesem Laster frönt.
Sicher hingegen bin ich mir mittlerweile, daß bei meinen zusammengewürfelten Posts die Kategorien in den meisten Fällen absoluter Quatsch sind. Alles, was nicht absolut monothematisch ist, wird ab sofort Uncategorized gelassen. Kein “Am ehesten noch …” mehr. Aus der Sidebar sind sie ja schon länger rausgeflogen. Schönes Wochenende!
Linkrundfahrt
Einen lustigen Link bei spreeblick.com/ gefunden, falls jemand in Zukunft mal in die USA reisen möchte.
(Zumindest deutsche) Daily Soaps sind derartig häufig mit den Möbeln einer großen schwedischen Einrichtungskette ausgestattet, da ist es nur konsequent, tatsächlich eine Serie direkt in einer US-IKEA-Filiale spielen zu lassen. Ich kann es mir auch nicht vorstellen, daß man ohne das Wissen des Unternehmens während der Öffnungszeiten hätte drehen können. Aber wer weiß…
Noch einmal Bewegtbild: Möglicherweise ist der Drogenkonsum für eine der entscheidensten Entwicklungen der Menschheitsgeschichte verantwortlich, den Übergang vom Nomandentum zur Seßhaftigkeit.
Hat mich ja schon bei Beth Ditto genervt. Also ist die Frage: Muß das sein? Ein Mitglied der eigentlich von mir gemochten Band Client hat jetzt auch Mode designt. Okay, ich bin ein Mann - als Bühnenoutfits finde ich dieses Uniformverschnitt ja ganz apart, aber privat würde ich sowas nie tragen; Ich finde Schulterklappen auch ansonsten “normalen” Jacken schon zu militaristisch.
meedia.de/ meldet die Ankunft von Bravo im Twitterversum und zwar im Sturmlauf. Auch wenn die Jugend doch twittert, die Ver(milch)zahnung der Alterssphären hält sich wohl in überschaubaren Grenzen. Da schiebe ich lieber gleich den Twitterartikel auf vogue.de/ nach.
Letzter Hinweis: freitag.de/ bespricht den Trailer zu Michael Moores neuem Film ‘Capitalism: A Love Story’, der am 02. Oktober in die (US-)Kinos kommt. Sehen kann man ihn da auch.


Es heißt ja nicht umsonst: "Ein Bild sagt mehr als eine Torte."
Die letzte geht wohl an mich. Möge sie mir im Aufhalsen stecken bleiben.
Guten Appetit!





